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TelefonSeelsorge sucht Menschen mit Herz und Empathie

Ausbildungskurs startet im Herbst

(Essen, 11.03.2021) Die Ökumenische TelefonSeelsorge für die Städte Bottrop, Essen, Gladbeck, Gelsenkirchen, Heiligenhaus und Velbert mit Sitz in Essen sucht neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; im Herbst beginnt ein neuer Ausbildungskurs. „Die Monate im Lockdown haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Anlaufstelle TelefonSeelsorge für viele Menschen ist, denen die Einsamkeit schmerzlich zusetzt, die Ängste ausstehen müssen, die emotionaler Stress belastet“, erklärt Elisabeth Hartmann, Leiterin der Ökumenischen TelefonSeelsorge Essen. „Wer den Menschen, die die TelefonSeelsorge anrufen, helfen will, braucht die Fähigkeit, sich in ihre Gefühlswelt hineinzuhören und die Last hinter den Schilderungen zu erfassen.“

Was diesen Dienst auch für die Ehrenamtlichen so besonders macht, erklärten Elisabeth Hartmann und eine Telefonseelsorgerin in unserem Videoclip:





Wie man gut zuhört, was man über Einsamkeit, Depressionen und Krisen wissen muss, erfahren die angehenden ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger während eines Ausbildungskurses, der im Herbst beginnt und nach etwa einem Jahr mit einem Zertifikat beendet wird; die Treffen finden in der Regel einmal wöchentlich abends statt und umfassen insgesamt 150 Ausbildungsstunden. Anschließend übernehmen die Ehrenamtlichen in jedem Monat ein bis zwei Dienste am Tag oder Abend und einen Nachtdienst. Die Arbeit wird durch regelmäßige Supervision begleitet.

Die Ökumenische TelefonSeelsorge Essen wurde Anfang Januar 2020 durch einen Zusammenschluss der Evangelischen und der Katholischen TelefonSeelsorge Essen gegründet und wird seitdem gemeinsam vom Kirchenkreis Essen und dem Caritasverband für die Stadt Essen e.V. getragen. Das Angebot zählt überall zu den wichtigsten Notrufeinrichtungen; die ehrenamtlich Mitarbeitenden haben rund um die Uhr und an allen Tagen des Jahres ein offenes Ohr für Menschen in belastenden Lebenssituationen.

 

 

 

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