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Nachrichten

Die Gewalt des Wassers hat viele Menschen erschüttert

Superintendentin Marion Greve hält Fürbitte für Opfer und Helfer*innen

(Essen, 15.07.2021) In einer am Fürbitte hat die Essener Superintendentin Marion Greve der Opfer der Überflutungen gedacht und das Engagement der vielen Helferinnen und Helfer gewürdigt. Ihr Gebet im Wortlaut:
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Wasser spendet Leben. Und Wasser kann zerstören, ja töten. Das zu erfahren, hat viele erschüttert. Auch hier bei uns in Essen sind Gemeinden und Mitarbeitende von Schäden betroffen, die durch Überflutungen verursacht wurden.

Gott, wir bitten dich für die Opfer des Unwetters. Für alle in unserem Land, die in Gefahr gerieten, und besonders für die, die der Gewalt des Wassers unterlagen. Wir bitten dich für diejenigen, die in den vergangenen Stunden Ohnmacht, Angst und Verzweiflung erleben mussten, und für alle, die Teile ihres Hab und Guts verloren haben: Lass sie Hilfsbereitschaft, Nähe und Zuwendung erfahren.

Gott, wir bitten dich auch für die vielen, die ihren Mitmenschen in dieser schwierigen Situation halfen und noch weiter helfen – ob als Mitarbeitende bei Feuerwehr und Rettungsdiensten, als Seelsorgende, als Nachbarn und aus Freundschaft oder einfach nur als mitfühlende Nächste. Wir bitten dich für alle, die nicht nur zuschauen, sondern aktiv werden, die mit anpacken und auf diese Weise einen Beitrag dazu leisten, dass etwas aus den Fluten gerettet werden kann oder der Schmerz über einen Verlust vielleicht ein wenig gelindert wird: Gib ihnen Stärke, Mut und Besonnenheit für ihr Handeln. Für ihren Einsatz danken wir ihnen mit ganzem Herzen. Amen.

Marion Greve, Superintendentin des Kirchenkreises Essen
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Foto: Alexandra Roth

 

 

 

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