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Warum der Glaube - und nicht die Kirche - eine Zukunft hat
Talk im Gustav
Essen, 19.09.2026. Warum der Glaube – und nicht die Kirche – Zukunft hat: Mit dieser ungewöhnlichen Frage beschäftigt sich eine neue Ausgabe der Reihe „Nachgefragt – der Talk im Gustav“ am Donnerstag, 24. September, um 19.30 Uhr im Gustav-Adolf-Haus der Evangelischen Emmaus-Gemeinde, Steile Straße 60a. Der Eintritt ist frei.
Was für eine Provokation: Kirche hat keine Zukunft!? „In der Tat: alle Zahlen, alle Statistiken usw. sprechen eine deutliche Sprache“, konstatieren die Veranstalter aus der Emmaus-Gemeinde nüchtern. „Hundertausende treten jährlich aus der Kirche aus, die Anzahl der Taufen gehen rapide bergab, die Kirchensteuereinnahmen sinken dramatisch, nur noch wenige junge Leute studieren Theologie. Die Kirche, wie wir sie kennen, wird es in zwanzig Jahren so nicht mehr geben.“ Doch das sei kein Grund zur Verzweiflung, denn: „Der Glaube hat Zukunft – und wird sich neue Formate und andere Gemeindeformen schaffen.“
Wie sieht gelebter Glaube dann aus? Welche neuen Formen und neuen kirchlichen Gemeinschaften und Gemeinden wird es geben? Und: womit sollten Christinnen und Christen heute schon anfangen, die Zukunft zu leben? Darüber diskutieren am Donnerstagabend:
-- Sebastian Bear-Henney aus Köln-Mülheim, zur Hälfte Gemeindepfarrer und mit der anderen Hälfte Leiter von „Hätzjeföhl“, dem Segensbüro für Köln und Region;
-- Dr. Andrea Qualbrink aus Essen, Theologin und Beraterin für Systemische Organisationsentwicklung, Bereichsleiterin Pastoralentwicklung im Bistum Essen;
-- Ursula Hahmann aus Aachen, Dipl.-Kauffrau, Geschäftsführerin der XIQIT GmbH und Partnerin der Beratungskooperation Hahmann & Dessoy, Teil des Leitungsteams der katholischen Gemeindegründung „Zeitfenster“; und
-- Nele Schomakers aus Oldenburg, Innovations- und Gemeindepastorin der Oldenburgischen Kirche.
