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Solidarität und Nächstenliebe

Ökumenischer Gabenzaun in Altenessen besteht seit sechs Jahren

Essen, 21.06.2026. Seit den Corona-Jahren, genauer gesagt seit April 2020, verteilt ein Team aus der Katholischen Pfarrgemeinde St. Johann Baptist und der Evangelischen Kirchengemeinde Altenessen-Karnap immer samstags von 10 bis 13 Uhr auf dem Karlsplatz Lebensmittel und Kleidung sowie weitere Güter des täglichen Bedarfs an Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen; parallel dazu wird ein Sozial-Café angeboten.

Am Samstag (21.06.) nutzten Repräsentant*innen aus Kirche und Diakonie, der Stadt Essen, des Stadtbezirks und der Interessengemeinschaft Altenessen einen ‚Gabenzaun-Info-Tag‘, um den Ehrenamtlichen für ihren jahrelangen vorbildlichen Einsatz zu danken. Rund 250 Menschen profitieren Woche für Woche davon. Unterstützung – ob tatkräftig oder durch Spenden – wird dringend benötigt.

HINTERGRUND: LOCKDOWN IM FRÜHJAR 2020 WAR DER AUSLÖSER

Was vor über sechs Jahren improvisiert und quasi „über Nacht“ begann, ist inzwischen zu einem regelmäßigen und fest etablierten Angebot im Stadtteil Altenessen geworden. Zu Beginn des ersten Lockdowns im März 2020 überlegten ehrenamtliche und hauptamtliche Akteure der Katholischen Pfarrgemeinde St. Johann Baptist und der Evangelischen Kirchengemeinde Altenessen-Karnap gemeinsam, wie die Gemeinden in dieser besonderen Situation für die Menschen im Stadtteil da sein könnten. So entstand spontan die Idee, gezielt für Bedürftige ein neues, ergänzendes Hilfsangebot aufzubauen.

Am 1. April 2020 riefen Engagierte aus den beiden Gemeinden erstmals dazu auf, Dinge des täglichen Bedarfs - insbesondere Lebensmittel, Hygieneartikel und gut erhaltene Kleidung - zu spenden. Immer samstags von 10 bis 13 Uhr werden die erhaltenen Gaben an Menschen weitergereicht, die dringend darauf angewiesen sind. Anfang 2023 wurde das Angebot um ein Sozial-Café erweitert, das in der Sommerzeit draußen gleich neben der Spendenausgabe stattfindet und im Winter seine Türen im Foyer der benachbarten Kirche öffnet.

ORT DER SOLIDARITÄT UND NÄCHSTENLIEBE

Dank des Einsatzes der Ehrenamtlichen hat sich das ökumenische Hilfsprojekt seit seiner Gründung zu einem Ort der Solidarität und gelebten Nächstenliebe entwickelt. Den zahlreichen Helferinnen und Helfern, aber auch allen Spenderinnen und Spendern sei an dieser Stelle herzlich gedankt – verbunden mit der Bitte, nicht mit der Unterstützung nachzulassen – der Gabenzaun in Altenessen wird auf zukünftig dringend gebraucht. Wer sich vorstellen kann, diese Initiative auf die eine oder andere Weise zu unterstützen, wendet sich an Ulrich Hütte, einen der beiden Projektverantwortlichen. Kontakt: Telefon 0177 6323050, Mail 3huettes(at)arcor.de.

SPENDENKONTEN

Evangelische Kirchengemeinde Altenessen-Karnap, IBAN: DE25 3506 0190 5221 3001 32 und Katholische Pfarrei Hll. Cosmas und Damian, DE 21 3606 0295 1004 8660 17. Verwendungszweck jeweils: Gabenzaun.

Das Titelbild zeigt v.li.n.r.e: Silke Althaus (Skriba und 2. stellv. Superintendentin des Kirchenkreises Essen), Klaus Hagen (Bezirksbürgermeister im Stadtbezirk V), Ingo Mattauch (Pfarrer der Pfarrei Hll. Cosmas und Damian), Peter Renzel (Stadtdirektor der Stadt Essen und Geschäftsbereichsvorstand für Soziales, Arbeit und Gesundheit), Tanja Doczekala (Projektverantwortliche), Michael Rüsing (Mitglied der Leitung der Pfarrei Hll. Cosmas und Damian), Ludger Schepers (Weihbischof im Bistum Essen), Arnt-Peter Wülfing (Interessengemeinschaft Altenessen), Frau Hagen, Ellen Kiener (Pfarrerin AEK), Andreas Müller (Diakoniepfarrer des Kirchenkreises Essen), Ulrich Hütte (Projektverantwortlicher).

 

 

 

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