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Fairer Handel - Verkaufsstand auf dem Weihnachtsmarkt

Kirchenkreis

Internationale Ökumene & Weltverantwortung

Die internationale Ökumene und Partnerschaftsarbeit ist Zeugnis des Evangeliums und gelebter Glaube mit dem Ziel, der Bitte Jesu aus Johannes 17 zu entsprechen: „Vater ich bitte dich, dass sie eins sein sollen, damit die Welt glaube.“ Ob eine Partnerschaft zur indischen Mar-Thoma-Kirche oder zu einem kirchlichen Bildungszentrum in Namibia, ob tatkräftige Unterstützung eines Kinderhauses im brasilianischen Sao Paulo oder die Organisation von Spendenaktionen für Waisenhäuser in Rumänien: Die internationale Partnerschaftsarbeit der der Evangelischen Kirche in Essen ist beständig und vielfältig.

Ähnliches gilt für die Formen dieser Arbeit: Neben Spendensammlungen werden Brief- und Besuchskontakte zu den Partnern und Projekten gepflegt. Ganz konkrete Projekte, die unter anderem durch kreiskirchliche Kollekten des Kirchenkreises unterstützt werden, sind zurzeit

In den Kirchengemeinden gibt es weitere, zum Teil sehr langjährige Partnerschaften – etwa in der Evangelischen Kirchengemeinde Kray mit dem Versöhnungs- und Sozialprojekt Putevi Mira („Friedenswege“) im bosnischen Dubica; in der Evangelischen Kirchengemeinde Rellinghausen mit Jugendorganisationen in Antakya/Türkei, der katholischen Gemeinde San Francisco de Asis in El Salvador und dem Altenheim Eben Ezer in Israel; in der Evangelischen Kirchengemeinde Werden zur Tageseinrichtung SERPAF in Sete Lagoas, Brasilien. Einmal im Jahr würdigen der Kirchenkreis Essen und der Rheinische Dienst für Internationale Oekumene (RIO) diese vielfältige Partnerschaftsarbeit mit einem Internationalen Partnerschaftsgottesdienst; der Auftakt für diese Reihe fand im Jahr 2020 in der Gemeinde Werden statt.

Kontakt

Kirchenkreis Essen
Beirat für Ökumene und Partnerschaften Haus der Evangelischen Kirche
Telefon 0201 / 2205-0
Mail kirchenkreis@evkirche-essen.de

Die Welt im Blick: Rheinischer Dienst für Internationale Oekumene

Der Rheinische Dienst für Internationale Oekumene (RIO) ist eine Einrichtung in den Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche im Rheinland. Ziel von RIO ist es, das Engagement der Kirche für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung im globalen Horizont zu fördern und zu unterstützen. Dabei arbeitet RIO mit Partnerkirchen in vielen Ländern der Welt zusammen. Immer im Blick sind die sozialen und politischen Probleme, die diese Partnerkirchen beschäftigen. RIO kooperiert intensiv mit der Vereinten Evangelischen Mission (VEM). Darüber hinaus beteiligt sich RIO am Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens, den der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) bei seiner letzten Vollversammlung in Busan im Jahr 2013 ausgerufen hat.

RIO ist in sechs Regionen in der Evangelischen Kirche im  Rheinland tätig. Die Region Westliches Ruhrgebiet wird von den Kirchenkreisen An der Ruhr, Duisburg, Essen und Oberhausen gebildet.

Thematische Schwerpunkte der Arbeit von RIO sind:  Konziliarer Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung – Partnerschaftsarbeit in Kirchenkreisen und Gemeinden – Auf dem Weg zu einer Kirche des gerechten Friedens – Wirtschaft und Menschenrechte – Fairer Handel/Unterstützung der Weltläden und Aktionsgruppen – Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen/SDGs – Ökumenische Theologie.

Was RIO konkret tun kann: Wir helfen bei der Gestaltung von Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen – Wir beschaffen Material und vermitteln kompetente Referent*nnen – Wir referieren in Presbyterien und Gemeindegruppen zu ökumenisch-missionarischen Themen – Wir gestalten Bibelstunden, Treffen von Frauenhilfen und Jugendkreisen – Wir arbeiten bei der Planung und Durchführung von Konfirmandenseminaren, Presbyterwochenenden und Gemeindetagen mit – Wir beraten bei Finanzierungsanträgen für konkrete Projekte, die die Partnerschaftsarbeit von Gemeinden, Kirchenkreisen und der Landeskirche betreffen.

RIO versteht sich als Vermittler von Informationen und Multiplikator. Als Kooperationspartner unterstützt RIO die Programme und Themen der Evangelischen Kirche im Rheinland, z.B. in der Beteiligung am Prozess „Auf dem Weg zu einer Kirche des gerechten Friedens“; der Vereinten Evangelischen Mission (VEM); z.B. in der Partnerschaftsarbeit; des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), z.B. durch die Förderung des Pilgerwegs der Gerechtigkeit und des Friedens; sowie verschiedener weiterer Institutionen und Kampagnen, z.B. die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen/SDGs, das Eine-Welt-Netz NRW, das Netzwerk Faire Metropole Ruhr, die Initiative Faires Jugendhaus.

Kontakt

Rheinischer Dienst für Internationale Oekumene (RIO)
Region Westliches Ruhrgebiet
Althofstraße 9
45468 Mülheim an der Ruhr
www.rio.ekir.de

Leitung
Pfarrerin Ursula Thomé
Mail ursula.thome@ekir.de
Telefon 0208 882269413

Referent für entwicklungsbezogene Bildungsarbeit
Claudio Gnypek
Mail claudio.gnypek@ekir.de
Telefon 0208 882269412

Sekretariat
Kristina Horstmannshoff
Telefon 0208 882269411
Mail rio.ruhr@ekir.de
Besuchszeiten: dienstags bis donnerstags von 10.45 bis 14.00 Uhr

Fairer Handel

Kaffee, Tee, Schokolade, Kunstgewerbe – die Konkurrenz der Supermarktketten und großen Lebensmittelkonzerne hält die Preise für diese Waren niedrig. Auf den ersten Blick schön für die Verbraucher in Deutschland. Auf den zweiten Blick eine Katastrophe für viele Kleinbauern, Plantagenarbeiter und Handwerker in der so genannten Dritten Welt. Sie können nur menschenwürdig leben, wenn sie für ihre Arbeit einen angemessenen Preis erhalten.

Aus diesem Grund setzt sich die Evangelische Kirche in Essen seit vielen Jahren für den Fairen Handel ein. Fairer Handel – das bedeutet: Verbraucher zahlen in Deutschland freiwillig einen höheren Preis für die Waren und helfen damit den Produzenten in den Ländern der so genannten Dritten Welt, bessere Arbeits- und Lebensbedingungen zu entwickeln. In fast allen Evangelischen Kirchengemeinden in Essen werden solche fair gehandelten Waren verkauft – manchmal bei Basaren oder nach dem Gottesdienst, in einigen Gemeinden auch in eigenen Läden mit regelmäßigen Öffnungszeiten. Auch der Stand, den wir in jedem Jahr auf dem Essener Weihnachtsmarkt einrichten, ist eine Möglichkeit, fair gehandelte Waren zu erwerben. Vielleicht reizt es Sie ja auch, selbst beim Verkauf dieser Waren mitzuarbeiten – für die gute Sache und den fairen Geschmack!

Darüber hinaus ist natürlich auch die entwicklungspolitische Bildungs- und Lobbyarbeit ein wichtiger Schwerpunkt – etwa durch die Unterstützung der Kampagne Erlassjahr, die zum Abbau der Verschuldung von Ländern der so genannten Dritten Welt beitragen will, in der kritischen Auseinandersetzung mit Altkleiderexporten nach Afrika und Osteuropa oder durch die Vortragsarbeit über die Bedeutung der Produktion Fairen Kaffees. Viele dieser Aktivitäten geschehen gemeinsam mit katholischen Gemeinden und Gruppen oder in Zusammenarbeit mit dem Eine-Welt-Forum Essen.

 

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