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Telefonseelsorge sucht Verstärkung
Der nächste Ausbildungskurs startet im Herbst
Essen, 24.07.2026. Die Ökumenische Telefonseelsorge Essen gehört zu den wichtigsten Notrufeinrichtungen in der Region – die etwa 100 ehrenamtlich Mitarbeitenden haben rund um die Uhr am Telefon und in der Mailarbeit ein offenes Ohr für Menschen in belastenden Lebenssituationen. Im Herbst beginnt ein neuer Ausbildungskurs.
Die Ausbildung bereitet neue Telefonseelsorgerinnen und Telefonseelsorger ein Jahr lang (ca. 140 Stunden) auf ihre Tätigkeit vor und umfasst rund 140 Stunden - der wöchentlich stattfindende Abendkurs vermittelt die nötigen Kenntnisse darüber, wie man gut zuhört und was man über Einsamkeit, Depressionen und Krisen wissen muss.
"Wer Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit in der Telefonseelsorge hat, benötigt keine besonderen beruflichen Vorerfahrungen", heißt es dazu. "Als Eignungskriterien sind eine gute Selbstwahrnehmung, Einfühlungsvermögen, Belastbarkeit, Flexibilität, Teamfähigkeit und Offenheit gegenüber religiösen Fragen wichtig." Um den Anforderungen in den Gesprächen gewachsen zu sein, sollte eine persönliche und psychische Stabilität vorhanden sein. Auch die Bereitschaft zu einer mehrjährigen Mitarbeit sei wünschenswert.
Nach Ende der Ausbildung übernehmen die Ehrenamtlichen jeden Monat eine Dienstbereitschaft im Umfang von 14 Stunden; dazu gehört auch ein Nachtdienst. Die Arbeit wird durch regelmäßige Supervision begleitet. Wer es sich vorstellen kann, diese besondere und qualifizierte ehrenamtliche Aufgabe zu übernehmen, kann sich unter Telefon 0201 74748-0 oder per Mail an info(at)telefonseelsorge-essen.de melden.
Foto: Kirchenkreis Essen/Alexandra Roth
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