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Zentrum60plus freut sich über Spende in Höhe von 30.000 Euro

Kirchengemeinde Altenessen-Karnap und Vivawest Stiftung setzen Kooperation fort

(Essen, 27.08.2026) Die Evangelische Kirchengemeinde Altenessen-Karnap und die Stiftung des Gelsenkirchener Wohnungsunternehmen VIVAWEST feiern die Fortsetzung ihrer Kooperation im Rahmen des Zentrums 60plus an der Hövelstraße. Erneut stellt die VIVAWEST Stiftung in diesem Jahr 30.000 Euro als Förderung zur Verfügung, damit die offene Seniorenbegegnungsstätte ihre umfangreichen Freizeit-, Bildungs- und Beratungsangebote für den gesamten Stadtbezirk V weiter ausbauen kann.

GRÜNDUNG VOR SECHS JAHREN

Das Zentrum 60plus leistet bereits seit seiner Gründung vor sechs Jahren eine kontinuierliche und an den Bedarfen des Stadtbezirks V orientierte Seniorenarbeit, welche von der Stadt Essen finanziert und von der Evangelischen Kirchengemeinde Altenessen-Karnap getragen wird. Die Gründe, warum sich eine Kirchengemeinde überhaupt in der offenen Seniorenarbeit engagieren sollte, beschreibt Pfarrer Dirk Matuschek so: „Als evangelische Kirchengemeinde sind wir bewusst Träger des Zentrums 60plus, weil wir mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam eine innovative und partizipative Arbeit für Seniorinnen und Senioren anbieten möchten. Dabei orientieren wir uns an den Fähigkeiten, den Interessen und den Bedarfen, die die Menschen mitbringen. Wir sind froh, dass wir mit der zusätzlichen Förderung der VIVAWEST Stiftung unsere Arbeit noch breiter und effektiver aufstellen können.“

VERANSTALTUNGEN WERDEN SEHR GUT ANGENOMMEN

Was dies konkret für die älteren Menschen bedeutet, erläutert Silke Wehly am Tag der symbolischen Spendenübergabe. Sie leitet das Zentrum 60plus an der Hövelstraße seit April dieses Jahres: „Die bestehenden Veranstaltungen werden sehr gut angenommen. Durch neue Angebote wollen wir aber noch mehr Menschen erreichen, die den Weg zu uns bislang noch nicht gefunden haben. So haben wir für alle, die sich moderat gesundheitsfördernd bewegen möchten, Kurse des Vereins für Gesundheitssport und Sporttherapie in unser Programm aufgenommen. Und für diejenigen, die wegen ihrer kleinen Rente nicht in ferne Länder reisen können, haben wir das von Anfang an sehr gut besuchte Format ‚Urlaub zu Hause‘ entwickelt.“

Das Zentrum 60plus habe sich gut etabliert und die Zahlen der Besucherinnen und Besucher stiegen stetig; für einzelne Veranstaltungen gebe es mittlerweile Wartelisten. „Zuletzt hat uns eine neue Gruppe bewusst als Ort für ihre Begegnungsrunden ausgewählt. Dank einer großen Unterstützung durch ein Team von Ehrenamtlichen und nicht zuletzt durch die VIVAWEST Stiftung kann der eingeschlagene Weg weiter fortgesetzt werden.“

MITTAGSTISCH HAT SICH ETABLIERT

Der „Mittagstisch im Bunten Raum“ ist ein weiteres, besonderes Angebot des Zentrums, das dank einer Förderung durch die VIVAWEST Stiftung ins Leben gerufen werden konnte; rund dreißig Menschen genießen seit zwei Jahren an fast jedem Mittwoch und Donnerstag ein kostenloses und vor Ort frisch zubereitetes Mittagessen in geselliger Runde und einer gastfreundlichen Atmosphäre.

„Hier fühle ich mich wohl – und davon abgesehen, schmeckt es zusammen besser als allein. Wann immer sich die Gelegenheit bietet, empfehle ich meinen Bekannten, sich ebenfalls im Zentrum 60plus beraten zu lassen“, erläutert Wolfgang Harms, der den Mittagstisch regelmäßig besucht.

Der „Bunte Raum“ als Treffpunkt für den Mittagstisch bietet der ukrainischen Künstlerin Viktoriya Pshennycha die Möglichkeit, einige ihrer Exponate in Essen dauerhaft auszustellen. Im Gegenzug veranstaltet die Künstlerin Mal- und Zeichenworkshops für die Besucherinnen und Besucher des Zentrums 60plus.

SOZIALE TEILHABE UND ANGEBOTE GEGEN DIE EINSAMKEIT

„Soziale Teilhabe, ein gutes Miteinander und Angebote gegen die Einsamkeit insbesondere älterer Menschen liegen uns als VIVAWEST in allen Quartieren am Herzen. Deshalb unterstützen wir das Zentrum 60plus im Paul-Humburg-Gemeindehaus sehr gerne“, würdigt VIVAWEST-Geschäftsführer Thomas Wels die wichtige Arbeit, die hier geleistet werde. Sein besonderer Dank gelte den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich hier für ältere Menschen einsetzen.

„Genau dieses Miteinander wünschen wir uns für alle Beteiligten“, fügt Silke Wehly hinzu. Sie und Dirk Matuschek möchten daran anknüpfen und mit den Fördergeldern vor allem die körperliche und geistige Gesundheit der Seniorinnen und Senioren sowie den Ausbau passender Beratungsangebote noch stärker in den Blick nehmen.

"NICHT SABBELN, SONDERN MACHEN!"

Die geschilderten positiven Entwicklungen sind nur möglich, weil die Stadt die passenden Rahmenbedingungen geschaffen hat. „Das Angebot ist bewusst breit angelegt. Es reicht von Beratung und Information bis hin zu Bewegung, Kultur, Geselligkeit und gemeinschaftlichen Aktivitäten“, beschreibt der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen sein grundsätzliches Anliegen. Außerdem biete das Zentrum Raum für Eigeninitiative: „Hier können Menschen nicht nur Angebote konsumieren, sondern eigene Interessen und Ideen einbringen. Genau dieser Gedanke der Teilhabe passt sehr gut zu unserem kommunalpolitischen Verständnis von Seniorenarbeit.“

Silke Wehly und Dirk Matuschek sehen es als ihrer Aufgabe an, die beschriebenen Formen der offenen Seniorenarbeit immer wieder an die sich ändernden Rahmenbedingungen des Älterwerdens anzupassen. „Es ist eine Herausforderung, aber wir sind zuversichtlich, dass wir den zukünftigen Anforderungen gerecht werden – nicht zuletzt dank der Unterstützung durch die VIVAWEST Stiftung“, blickt Silke Wehly zuversichtlich nach vorn. „Nicht umsonst heißt es bei uns voller Tatkraft immer wieder: Nicht sabbeln, sondern zusammen machen!“

Titelbild: Anlässlich der Spendenübergabe ließen sich Oberbürgermeister Thomas Kufen, VIVAWEST-Geschäftsführer Thomas Wels und VIVAWEST-Sozialberater Dieter Mergel von Silke Wehly, Leiterin des Zentrums 60plus für den Stadtbezirk V (Altenessen, Karnap und Vogelheim) und Pfarrer Dirk Matuschek, Vorsitzender des Prebyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Altenessen-Karnap, die Konzeption der Einrichtung für ältere Menschen erläutern (v.li.n.re). Foto: Kirchenkreis Essen/Stefan Koppelmann.

 

 

 

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